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Sonntag, 03. November 2019

Martina Carraro sorgt für Novum: Erstmals Italienrekord bei Swimmeeting Südtirol – Sieg über 100 m Brust in 1.04,68

Meetingrekorde am Sonntag von Martinenghi und Guido – Vier neue Bestleistungen
Martina Carraro sorgt für Novum: Erstmals Italienrekord bei Swimmeeting Südtirol – Sieg über 100 m Brust in 1.04,68Das hat es in 23 Jahren Swimmeeting Südtirol noch nie gegeben. Am Sonntag Nachmittag hat das Publikum beim Green Event (seit 2014) am Bozner Pfarrhof erstmals einen neuen Italienrekord gesehen. Dafür verantwortlich war Martina Carraro, die über 100 m Brust in 1.04,68 Minuten triumphierte und ihren eigenen Italienrekord aus dem letzten Jahr um fünf Hundertstelsekunden unterbot. Bei der Kurzbahn-WM am 15. Dezember 2018 in China war Carraro 1.04,73 geschwommen. „Ich habe mir diese Zeit wirklich nicht erwartet, weil wir viel arbeiten derzeit, aber ich bin wirklich froh über diese Zeit“. Carraro will bei den wichtigen Wettkämpfen in dieser Saison eine Hauptrolle spielen. Nächste Woche schwimmt sie in Genua, dann bei der ISL-Etappe in London und Anfang Dezember bei der Kurzbahn-EM in Glasgow. Natürlich waren auch die Veranstalter des SSV Bozen glücklich. „Ein Italienrekord bei unserem Meeting ist ein echtes Highlight. Vor allem zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison hat das keiner erwartet. Insgesamt haben wir vier Meetingrekorde gesehen“. Carraro hat den Veranstaltungsrekord von Katie Meili aus dem Jahre 2014 (1.04,40) aber verpasst. Die Meetingrekorde am Sonntag schwammen dafür der Brasilianer Guilherme Guido über 50 m Rücken und der Italiener Nicolò Martinenghi über 100 m Brust, nachdem Thomas Ceccon schon am Samstag Veranstaltungsbestzeiten über 50 m Delfin (23,05) und 100 m Lagen (52,79) aufgestellt hatte. Guido holte sich nach seinem Erfolg über 100 m Rücken am Samstag auch die 50 m Rücken und löschte in 23,54 Sekunden die zehn Jahre alte Bestmarke von Nick Thoman aus, der 2009 23,69 geschwommen war. Nicolò Martinenghi entschied auch das zweite Brust-Duell des Wochenendes mit Fabio Scozzoli für sich. In 57,98 Sekunden entriss er Scozzoli auch noch den Meeetingrekord (58,07) und blieb in Bozen erstmals unter 58 Sekunden. Scozzoli musste in 58,56 mit Rang zwei zufrieden sein und verpasste es, Rekordsieger Thomas Rupprath (18 Siege) einzuholen . Scozzoli hält weiter bei 17 Erfolgen am Pfarrhof. Thomas Ceccon, der Hauptdarsteller am Samstag mit Meetingrekorden über 50 m Delfin und 100 m Lagen holte sich am Sonntag über 100 m Delfin in 51,89 Sekunden den dritten Sieg und verwies Piero Codia in einem spannenden Rennen auf Platz zwei (51,97). Die erfolgreichste Teilnehmerin bei den Frauen in diesem Jahr war Isabella Hindley, die es auf vier Siege brachte und nach den 100 m Freistil und den 100 m Rücken am Samstag 24 Stunden später auch über 50 m Rücken und 50 m Freistil gewann. Im Rücksten-Sprint verwies sie die Brixnerin Laura Letrari in 28,21 Sekunden knapp auf Platz zwei (28,40). Den Freistil-Sprint gewann Hindley in 24,95. Den Doppelsieg auf den Delfinstrecken sicherte sich Elena Di Liddo, die am Sonntag auch über 100 m Delfin in 57,93 konkurrenzlos war. Show pur war dann das letzte Rennen des Wochenendes, die 50 m Freistil der Männer. Federico Bocchia ließ im wahrsten Sinne des Wortes die Muskeln spielen und triumphierte in 21,65 Sekunden klar vor Thoms Ceccon (22,11) und Peking-Olympiasieger Cesar Cielo Filho, der es in 22,16 ganz knapp vor „Bomber“ Marco Orsi (22,21) auf das Podium schaffte.
Samstag, 02. November 2019
Zwei Siege mit Meetingrekord über 50 m Delfin und 100 m Lagen am ersten Tag. – Martinenghi schlägt Scozzoli – Heimsieg für Laura Letrari
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Franca da Silva dritter Spitzenschwimmer aus Brasilien beim Swimmeeting Südtirol – Auch Lokalmatador Stefano Ballo kommt in zehn Tagen nach Bozen
Montag, 14. Oktober 2019
Nicht nur Cielo und Scozzoli: Auch Guido, Orsi und Codia kommen am 2. und 3. November zum Swimmeeting Südtirol nach Bozen
Mittwoch, 02. Oktober 2019
Olympiasieger Cesar Cielo ist der Star der 23. Auflage des Swimmeeting Südtirol am 2. und 3. November – Fabio Scozzoli will den Rekord
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