Sonntag, 14. November 2021
Ponti und Zaitsev geschlagen
Samstag, 13. November 2021
Swimmeeting 1. Tag
Donnerstag, 11. November 2021
Vier Olympiastarter von Tokio am Wochenende in Bozen
Mittwoch, 10. November 2021
Einschwimmen Samstag 13.11. und Sonntag 14.11
Donnerstag, 28. Oktober 2021

Das Jubiläum fühlt sich wie ein Neustart an

25. Swimmeetting Südtirol am 13. und 14. November in Bozen
Das Jubiläum fühlt sich wie ein Neustart an
Seit dem Jahr 1997 wird die neue Hallensaison in Italien auf der Kurzbahn mit dem
Swimmeeting Südtirol am Bozner Pfarrhof eröffnet. Die Veranstaltung fand auch im
letzten Jahr in der Corona-Pandemie statt. Natürlich nur für Teilnehmer aus der Region
und unter strengsten Sicherheitsauflagen. Das Meeting wurde ohne internationale Stars
aus dem Ausland ausgetragen und einen Monat später als gewohnt. Erst Mitte Dezember
statt Anfang November. Bei der 25. Auflage am 13. und 14. November soll wieder eine
gewisse Normalität an den Pfarrhof zurückkehren.
„Genau zu dieser Zeit vor einem Jahr war Südtirol Rote Zone und es war unmöglich, einen
internationalen Wettkampf auszurichten“, erklärt OK-Chef Christian Matti vom SSV
Bozen, der seit Beginn der Veranstaltung mit dabei ist. „Aber wir wollten ein Meeting
organisieren für die Schwimmer unserer Region, auch um unsere Serie nicht zu
unterbrechen. Das ist uns gelungen.“
Mattivi erklärt, warum das Meeting eine Woche später als gewohnt stattfindet. “Es war
gar nicht so einfach einen Termin zu finden zwischen der Kurzbahn-EM, die von 2. bis 7.
November in Kasan in Russland ausgetragen wird und den Terminen der International
Swimming League ISL, die am 13. und 14. November in Eindhoven ihr Play-off-Halbfinale
austrägt. Obwohl wir mit der ISL konkurrieren, haben wir uns für den Termin Mitte
November entschieden”, sagt Mattivi. Wegen der ISL muss Bozen in diesem Jahr auch auf
Publikumsliebling Stefano Ballo verzichten. Der Olympia-Zehnte über 200 m Freistil ist
mit seinem Team, den Aqua Centurions, im ISL-Halbfinale in den Niederlanden engagiert.
Auch in diesem Jahr wird es kein Meeting sein, wie man es gewohnt ist, mit übervollen
Tribünen und Jugendlichen, die die Stars vom Beckenrand aus anfeuern, aber der SSV
Bozen will mit der Jubiläumsauflage auch ein Zeichen für einen Neustart setzen – unter
allen gesetzlichen Auflagen. „Zuschauer von außerhalb sind nicht zugelassen, weil wir
allein schon mit den Teilnehmern, Trainern und Betreuern die Kapazität der Halle am
Pfarrhof ausschöpfen. Wir rechnen mit 350 Startern, dabei hatten wir in den goldenen
Zeiten auch bis zu 800 Teilnehmer.“
Die Halle wird nicht zu hundert Prozent gefüllt sein. „Ohne die 3G-Regel (geimpft,
genesen, getestet) geht nichts, der Grüne Pass ist Voraussetzung, um in die Halle zu
kommen“, sagt Mattivi. „In der Halle herrscht zudem Maskenpflicht. Es wird alles ein
wenig anders sein als gewohnt, aber bekannte Namen werden auch in diesem Jahr nicht
fehlen.“
Die größte Attraktion in zweieinhalb Wochen wird der Schweizer Noè Ponti sein, der bei
den Olympischen Spielen vor drei Monaten in Tokio über 100 m Delfin in 50,74 Sekunden
sensationell die Bronzemedaille gewonnen hat hinter Caleeb Dressel (49,45) und Kristof
Milak (49,68). Ponti war 2019 in Glasgow Junioren-Europameister über 50 m Delfin. Nach
den Spielen in Tokio wollte er eigentlich in North Carolina in den USA trainieren mittlerweile ist er aber wieder ins heimische Tessin zurückgekehrt. Sein großes Ziel in
dieser Saison ist die Langbahn-EM im August im Foro Italico in Rom.
Ponti wird in Bozen versuchen, den ältesten Meetingrekord zu brechen. Die 50,80
Sekunden von Mario Todorovic aus Kroatien halten seit dem Jahr 2009 allen Angriffen
stand. Es ist der älteste Rekord den es in Bozen je gegeben hat. Wer ihn knackt, kassiert
ein Preisgeld von 1000 Euro. Insgesamt ist das Swimmeeting Südtirol mit einem Preisgeld
von knapp 20.000 Euro (19.880 Euro) dotiert. Aber selbst für Ponti wird es nicht einfach,
denn er bekommt Konkurrenz. Der Ungar Maxim Maxim Lobanovszkij, Vize-
Europameister auf der Kurzbahn 2019 in Glasgow über 50 m Freistil, hat sein Kommen
ebenfalls schon zugesagt.
Aus der Schweiz wird Alexandra Touretski anreisen, die mit den Eidgenossen bei den
Olympischen Spielen in der Staffel geschwommen ist. Sie ist die Tochter des legendären
Schwimm-Trainers Gennadi Touretski, der in seiner langen und erfolgreichen Karriere
unter anderem auch die Superstars Alexander Popow und Michale Klim betreut hat.
An der Erfolgsformel des zweitägigen Meetings wird weiter festgehalten. Die schnellsten
drei Serien in jedem Wettkampf (also die Top 24) schwimmen getrennt vom Rest in
geballter Form am Samstag von 15 bis 17 Uhr und am Sonntag von 13 bis 15 Uhr. Und das
Swimmeeting Südtiol ist auch in diesem Jahr wie schon seit langer Zeit ein sogenanntes
Green Event, das in seiner Programmierung, seiner Durchführung und seiner
Organisation ökologische Kriterien berücksichtigt. Wie immer wird das Meeting auch die
erste Standortbestimmung für die vielen Athleten aus der Region sein.
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